Diese Zahlen sind niemandes Meinung. Sie sind aus dem offenen Datenschema des Bundes gerechnet — dem FIM Schema-Repository, nach dem Behörden ihre Formulare bauen. Jeder kann sie nachrechnen; das Skript liegt offen. Wir messen ausdrücklich nicht, ob ein Formular „nervt“. Wir messen fünf Dinge, die im Schema stehen oder eben fehlen.
| Score | Kennung | Formular | Felder | Pflicht | o. Erklärung | Gruppen | Regeln |
|---|
Ein hoher Score heißt nicht, dass ein Formular schlecht gestaltet ist. Manche Verfahren sind fachlich einfach umfangreich, und ein Schema kann lokal angereichert werden, bevor daraus ein echtes Formular wird — Erläuterungen und Bedingungslogik können also an anderer Stelle nachkommen.
Was die Zahlen belegen, ist enger und trotzdem unangenehm: An der Stelle, an der die Verwaltung ihre Formulare bundesweit standardisiert, fehlt bei rund der Hälfte aller Felder die Erläuterung, und bei der Mehrzahl der Formulare fehlt jede maschinenlesbare Regel. Wer darauf aufbaut, erbt beides.
Der nächste Schritt ist deshalb kein größerer Datensatz, sondern ein Vergleich: dieselbe Aufgabe einmal im bestehenden Onlinedienst, einmal mit Begleitung — und dann messen, wo Menschen tatsächlich hängenbleiben. Bis dahin gilt hier nur, was im Schema steht.